Herzensdinge

Kennen Sie das auch: Sie besitzen Dinge, die Sie vielleicht nicht wirklich
brauchen, die Platz wegnehmen und einstauben. Trennen möchten Sie sich dennoch nicht, weil Ihnen diese Dinge wichtig sind. Das sind Herzensdinge.

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Achtsamkeit – Wo Leben bewusst wird

Haben Sie die faszinierenden Blumen auf den Wiesen wahrgenommen, die uns der Sommer beschert? Konnten Sie den herrlichen Duft riechen und die viel-
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Warum Träume & Wünsche so wichtig sind

Lebensduft.net - Hypnose & Coaching Praxis Claudia Bäumer

WARUM TRÄUME & WÜNSCHE SO WICHTIG SIND

Dieser Artikel ist eine Ergänzung zu meinem Artikel Einmal im Leben will ich…! – Lebe deine Träume! aus meiner Blogparade und geht der Frage auf den Grund, warum Träume und Wünsche so wichtig für uns sind.

Die meisten Menschen haben einen mehr oder weniger großen Traum oder Herzenswunsch. Einmal im Leben auf einer Bühne stehen, eine Fremdsprache lernen, ein Haus bauen, auswandern in das Lieblings-Urlaubsland, sich selbstständig machen, eine Weltreise mit dem Segelschiff…

Träume zu haben bedeutet nicht, naiv zu sein. Im Gegenteil: Man hat ein Ziel vor Augen, welches man erreichen will und tut alles dafür, dieses Ziel zu
verwirklichen. Viele große Denker und Macher wurden einst belächelt und sind heute die Urheber für so großartige Dinge.

Träume & Wünsche sind der Motor unseres Lebens!

Träume und Wünsche sind das, wofür wir leben und was uns antreibt. Sie
geben unserem Leben oft einen Sinn und erzeugen positive Empfindungen in uns, wonach wir ja alle irgendwie streben. Auch definieren wir durch Wünsche und Träume innere Werte, die uns wie ein Kompass die Richtung zeigen.

Hat man einen Traum verwirklicht, ist das ein Erfolgserlebnis, dass einen stark macht. Man weiß, dass man etwas erreicht hat und sein Leben
selbstbestimmend gestalten kann. Deshalb können sich erfüllte Träume auch auf andere Lebensbereiche, positiv und motivierend auswirken und
Veränderungen ermöglichen.

HABEN WIR NOCH TRÄUME?

In jungen Jahren schauen wir auf all die Möglichkeiten, welche uns das Leben bietet. Unser Blick ist noch unverbaut und hoffnungsvoll. Auch sind wir noch mutig und haben wenig Angst, etwas Neues auszuprobieren. Unsere Maxime ist das Lebenslustprinzip. Wir folgen intuitiv den Dingen, die uns Spaß
bereiten.

Irgendwann kommt dann der Ernst des Lebens. Uns wird gesagt, was im Leben zählt und worauf es ankommt. Zu diesem Zeitpunkt sind unsere Erfahrungen meistens noch begrenzt und so fangen wir an, nach dem Lebensfahrplan
anderer Menschen zu leben und es anderen Recht zu machen. Oft wagen wir es kaum mehr, so zu leben wie wir es wollen, wie wir uns das Leben vorstellen und wünschen. Zu sehr richten wir uns an den Wünschen und Willen anderer.

Doch dabei vergessen wir etwas ganz Wichtiges:

Wenn wir so leben, wie andere es wollen, dann leben wir nach dem
Lebensfahrplan dieser Menschen.

So, wie andere Menschen das Leben für richtig empfinden, oder was sie als wichtig erachten. Doch dieser Lebensfahrplan geht oft an unseren eigenen
Lebenszielen und Träumen vorbei, weil er nicht auf uns zugeschnitten ist.

Jeder Mensch muss für sich selbst entscheiden, wie er leben will, was für ihn wichtig und richtig ist und welche Ziele und Träume er hat. Nur so kann ein selbstverwirklichtes und zufriedenes Leben gelingen. Denn sonst leben wir nach den Vorstellungen der anderen.

DEN EIGENEN ZIELEN, WÜNSCHEN & TRÄUMEN AUF DIE SPUR
KOMMEN

Die folgenden Übungen können Ihnen dabei helfen, Ihren persönlichen Zielen auf die Spur zu kommen. Sie müssen dafür nicht alle Übungen durchführen. Wählen Sie die Übungen, die Ihnen am ehesten zusagen und gefallen.
Allerdings kann es hilfreich sein, die Frage nach den eigenen Zielen, aus
verschiedenen Perspektiven heraus zu betrachten.

  • ÜBUNG 1: DIE PERSÖNLICHEN LEBENSBEREICHE ERKENNEN

Wenn Sie herausfinden wollen was Sie in Zukunft erreichen möchten, ist es nützlich, sich zuerst etwas genauer mit der momentanen Lebenssituation
auseinandersetzen. Mit dieser Übung bekommen Sie Klarheit über Ihre
jetzigen Lebensbereiche und deren Bedeutung für Ihr Leben.

  • ÜBUNG 2: ANALYSE DES EIGENEN LEBENS

Um herauszufinden was Sie wirklich wollen, ist es hilfreich zu erkennen, was
Ihnen gut tut und was nicht. Schauen Sie deshalb mal nach, was die positiven und was die negativen Dinge in Ihrem Leben sind.

  • ÜBUNG 3: DER IDEALE TAG

„Der ideale Tag“ ist eine wunderbare Übung, bei der Sie Ihrer Phantasie freien Lauf lassen können. Werfen Sie für diese Übung einfach mal einen Tag lang,
alle Realitäten über Bord und träumen Sie von Ihrem „perfekten“ Leben.
So, wie Sie sich Ihr Leben wünschen würden. Stellen Sie sich vor, Ihr Leben ist rundherum perfekt und stellen Sie sich vor, wie ein Tag in diesem Leben
aussehen könnte. So erkennen Sie auf spielerische Art, was Ihnen wirklich wichtig ist.

  • ÜBUNG 4: DER 80. GEBURSTAG

Meist blicken Menschen im hohen Alter, auf Ihr Leben zurück. Neben
Erinnerungen mischt sich dabei oft auch die Sehnsucht nicht gelebter Träume. „Einmal im Leben hätte ich gerne…“ – Stellen Sie sich vor, Sie feiern Ihren
80. Geburtstag und blicken auf Ihr Leben zurück. Welchen Traum oder Herzenswunsch gibt es, wo Sie es bereuen würden, ihn nicht gelebt zu haben?
Oder andersherum: An welchen gelebten Traum oder verwirklichten Herzenswunsch würden Sie sich voller Stolz, mit Freude, Zufriedenheit und
Begeisterung erinnern? Tun Sie es, gehen Sie Ihre Ziele an!

  • ÜBUNG 5: ZIEL-LISTE SCHREIBEN

Wenn Sie Ihre Ziele, Wünsche und Träume herausgefunden haben, ist es an der Zeit, diese schriftlich zu fixieren. Dadurch verleihen Sie Ihren Zielen mehr Kraft, als wenn sie nur durch Ihren Kopf schwirren und in Ihren Gedanken existieren. Bevor Sie Ihre Ziel-Liste erstellen, schreiben Sie zunächst alle Dinge auf, die Sie erreichen wollen. Dadurch erhalten Sie einen ersten Überblick und eine
Orientierung Ihrer persönlichen Ziele. Schreiben Sie die Antworten folgender Fragen auf:

  • Was will ich in meinem Leben / Was ist mir wichtig?
  • Was will ich erreichen?
  • Was will ich besitzen?
  • Was will ich werden?
  • Was will ich können?
  • Was will ich behalten?
  • Was will ich nicht mehr?

Nun haben Sie einen Überblick Ihrer Wünsche und Bedürfnisse, welche Sie mit Ihrem Ziel verknüpfen. Jetzt fertigen Sie Ihre Ziel-Liste an. Wichtig hierbei ist eine positive, reale Formulierung:

Ziel: Berufliches, Karriere, Erfüllung

  • Toller, erfüllender Arbeitsplatz beim Fernsehen
  • Großes, helles Büro
  • Selbstständig in der Modebranche

Ziel: Finanzielles, Materielles

  • Große, freundliche Wohnung in München mit mindestens 150 qm Wohnfläche
  • 25.000 EUR bis in 5 Jahren gespart
  • In zwei Jahren Geld für Reise nach Brasilien zusammen

Ziel: Freunde, soziale Kontakte

  • Veranstalte ein Klassentreffen
  • Treffe mich zweimal die Woche zum Kartenspielen mit Hans und Traudel

Ziel: Hobby, Freizeit, Entspannung

  • Mehr lesen
  • Einen Meditationskurs machen

Mit dieser Ziel-Liste haben Sie nun einen Überblick Ihrer Träume und Wünsche und wissen, was Ihnen wichtig ist. Eine erste Ziel-Liste kann sehr lang werden und damit leider auch unüberschaubar. Das kann dazu führen, dass Sie den Überblick verlieren, nicht wissen wo Sie anfangen sollen und entmutigt Ihr
Vorhaben aufgeben. Deshalb ist folgende Übung sehr hilfreich:

  • ÜBUNG 5: IHR ZIEL-FAVORIT

Haben Sie viele Ziele auf Ihrer Liste aus Übung 4 stehen, besteht die Gefahr, dass Sie sich verzetteln und entmutigt aufgeben. Deshalb ist es ratsam, dass Sie sich zunächst für Ihr wichtigstes Ziel entscheiden. Das Ziel, dass Ihnen am meisten am Herzen liegt und bei dem Sie bereuen würden, wenn Sie es nicht verwirklicht und gelebt hätten.
Wenn Sie sich nicht entscheiden können, welches Ziel für Sie am meisten
Gewichtigkeit hat, können folgende Hilfsmittel hilfreich sein:

Hilfreiche Fragen – Durch gezielte Fragen können Sie herausfinden, ob Ihnen ein Ziel wirklich wichtig ist.

Der Preis Ihres Zieles – Bei jedem Ziel, für das Sie sich entscheiden, gilt es auch zu prüfen, welchen Preis dieses Ziel hat und ob Sie bereit sind, diesen Preis zu zahlen.

Der Antrieb hinter Ihren Zielen – Indem Sie Ihren inneren Antrieb hinter
einem Ziel erkennen, finden Sie heraus, ob es Ihnen tatsächlich um dieses
spezielle Ziel oder vielleicht um etwas ganz anderes geht.

Wenn Sie sich nun für ein Ziel entscheiden sollen, fragen Sie sich vielleicht, was aus all den anderen Zielen wird? Ganz einfach: Sobald Sie Ihr Ziel erreicht
haben, können Sie ein neues Ziel zu Ihrem Favoriten wählen. Die anderen Ziele gehen also nicht verloren, vielleicht kommen neue Ziele hinzu oder ein
bisheriges Ziel ist nicht mehr wichtig für Sie.

Das Wichtigste: Keine Angst vor falschen Entscheidungen!

Sie brauchen keine Angst haben, sich vielleicht falsch zu entscheiden. Klarheit über die eigenen Ziele zu bekommen, ist in der Regel ein Prozess, der viele
Tage, Wochen, Monate und manchmal sogar Jahre dauern kann. Ihre Ziele sind nicht in Stein gemeißelt. Wenn Sie Ihre Prioritäten morgen anders setzen
wollen, dann überlegen Sie es sich eben anders. Sie sind deswegen nicht
rückratlos, sondern Sie sind flexibel. Gestatten Sie sich, Ihre Meinung zu
ändern und dazu zu lernen – das ist das Leben.

Nun wissen Sie, was Ihnen wichtig ist und welche Ziele Sie in Ihrem Leben
gerne verwirklichen möchten. Jetzt geht es an das Tun und umsetzen.

Ich wünsche Ihnen wunderschöne Träume und den festen Entschluss,
diese zu leben!

Alles Liebe, Ihre Claudia Bäumer

Einmal im Leben will ich…! – Lebe deine Träume

EINMAL IM LEBEN!

Diesen Artikel schreibe ich im Rahmen meiner Blogparade „Lebst du schon, oder träumst du noch?“ und ist ein liebevoller Anstupser an Sie, Ihre Träume selbstbestimmt zu leben.

Einmal-im-Leben-Träume lassen uns, haben wir sie uns erst einmal in den Kopf gesetzt, nicht mehr los. Die wollen wir unbedingt. Deren Verwirklichung muss keineswegs viel Geld kosten. Doch leicht zu haben sind solche Projekte nie,
dass gehört dazu. Genau deshalb sind sie besonders!

DAS MACHT HERZENSWÜNSCHE AUS:

  • Sie rühren aus tiefster Leidenschaft, machen uns auf positive Weise
    sehnsüchtig.
  • Sie beflügeln und setzen Kräfte in uns frei, die wir nicht für möglich gehalten haben.
  • Sie lassen uns träumen, hoffen und auf das Wunschziel hinarbeiten.

träume leben

 

UNVERGESSLICH & DIE SEELE NÄHREND

Und das Schöne am Träume-realisieren ist:

  • Wenn sie nicht sofort umsetzbar sind, erfüllen Sie uns mit Vorfreude. Und das ist wunderbar, jedenfalls dann, wenn man diese zu genießen weiß.
  • Während des erträumten Herzenswunsch, oder auf dem Weg zum erträumten Ziel, fühlen wir uns lebendig, sind achtsam und äußerst genussbereit.
  • Es beschert uns bleibende Erinnerungen, die uns immer wieder erfreuen und nachhaltig Herz und Seele nähren.

All das ist Lebensfreude pur. Selbst wenn es unterwegs anstrengend ist,
empfinden wir es nicht als hart, da wir das, was wir tun, unbedingt wollen.
Das ist eine spannende Facette unseres Genussempfindens.

WOLLEN & AUCH TUN!

Welche einmaligen oder besonderen Herzblutwünsche haben Sie sich bereits verwirklicht? Oder träumen Sie noch und packen es nicht so richtig an?

Die meisten Menschen haben einen Traum, den sie gerne leben und
verwirklichen möchten. Doch viele von ihnen träumen ein Leben lang von
ihrem Traum, ohne ihn je gelebt zu haben.

Wenn wir unsere Träume nicht leben, haben wir etwas Wichtiges verloren:
Ein selbstbestimmtes Leben! Dafür erhalten wir unerfüllte Sehnsüchte,
eines nicht gelebten Traumes!

träume leben 02

ABER WARUM IST DAS SO?

Zu den beglückendsten Dingen im Leben, gehört das Verwirklichen eigener Wünsche und Ziele. Wenn wir etwas mit Erfolg erreicht haben, spüren wir
unsere Kraft und Wirksamkeit. Es steigert unser Selbstwertgefühl und macht uns zufrieden.

Doch oft ist es gar nicht so einfach, seine Pläne in die Tat umzusetzen und zu einem Ergebnis zu bringen. Denn:

ZIELE ZU VERWIRKLICHEN, IST EIN KOMPLEXER PROZESS!

Das wird allerdings oft unterschätzt. Und daher ist es kein Wunder, dass so viele berufliche und private Vorhaben entweder nie angepackt werden oder
irgendwo zwischen Entscheidung und Ergebnis versacken.

Vielleicht haben Sie schon zahlreiche Ratgeber zu den Themen Ziel-
erreichung, Aufschieberitis und Veränderung gelesen. Sie wundern oder
ärgern sich über sich selbst, dass Sie trotzdem nicht zum Ergebnis kommen.
In Büchern und Trainings wird durchaus wertvolles Wissen vermittelt und
Anschub-Energie verliehen. Dennoch klappt der Transfer in die Praxis oft nicht.

Und das ist nicht verwunderlich, denn:

  • Bei Menschen hakt es an ganz verschiedenen Stellen im Umsetzungsprozess. Wo und warum, gilt es herauszufinden.
  • Dann müssen die individuell benötigten Umsetzungsfähigkeiten gezielt
    entwickelt und trainiert werden, und zwar solange, bis sie in Fleisch und Blut übergehen.
  • Es braucht Vorgehensweisen, die zur Persönlichkeit passen und sich auch
    tatsächlich in den Alltag integrieren lassen.

Wenn es also bei der Verwirklichung Ihrer Ziele klemmt, Sie entweder gar nicht erst loslegen oder mittendrin durchhängen, sollten Sie nicht gleich sich selbst in Frage stellen, alles verwerfen oder aber weiter rumdümpeln. Hilfreich ist es, zu schauen, wo genau die Schwierigkeiten liegen.

WAS BRAUCHT ES UM ZIELE ZU VERWIRKLICHEN?

Eins möchte ich vorweg nehmen: Wenn Sie Ihre Ziele trotz bestem Tun und Handeln nicht erreichen, oder persönliche Veränderungswünsche nicht
gelingen, dann ist das nie nur eine Frage von Planung oder Selbstdisziplin.
Es hakt individuell verschieden an anderen Knackpunkten und Umsetzungskompetenzen.

Deshalb sollten Sie bei Schwierigkeiten nicht gleich die ganze Umsetzungskraft in Frage stellen oder Ihr Ziel gar hinschmeißen.

Viel sinnvoller ist es genau zu untersuchen,

  • wo die Voraussetzungen oder Bedingungen nicht stimmen,
  • wo Kurskorrekturen oder Zwischenziele erforderlich sind.

Daneben gibt es grundlegende Umsetzungs-Schubkräfte, die Sie Ihre Ziele verwirklichen lassen und Ihnen Rückenwind geben.

Diese Umsetzungs-Schubkräfte sind:

  • Willenskraft
  • Zielstrebigkeit
  • Ausdauer

  • MIT STARKEM WILLEN ZIELE ERREICHEN!

Wie tatkräftig Sie trotz aller Schwierigkeiten und Hindernisse Ihr Ziel erreichen, hängt unter anderem auch davon ab, wie stark Ihre Willenskraft als Schubkraft wirkt.

Die stärkste Form der Willenskraft ist die sprichwörtliche „eiserne Willenskraft“, die schon übermenschlich anmutet. Man sagt, mir ihr könne man Berge
versetzen. Und im übertragenen Sinn ist das Menschen durchaus gelungen.

Ein eiserner Wille zeichnet sich durch den absoluten, manchmal auch
irrsinnigen Drang aus, etwas erreichen zu wollen. Dann wird ohne Umschweife vorangetrieben oder auch rücksichts- und gnadenlos vorgegangen. Das kommt dann in Redewendungen wie „Da bleibt schon mal jemand auf der Strecke“ oder „Der geht über Leichen“ zum Ausdruck.

Diese Form der Willenskraft ist selten – und darum geht es in der
Verwirklichung von Zielen nicht. Wohl aber im Sinne von WOLLEN & AUCH TUN!

  • ZIELSTREBIGKEIT

Zielstrebigkeit ist das tatkräftige Handeln, ausgerichtet auf ein gewünschtes Ergebnis. Sie entsteht durch Entschlossenheit, Fokussieren und Steuern.

Zielstrebigkeit entsteht, wenn:

  • Sie entschließen und beharrlich dabei bleiben.
  • Sie fokussiert und aktiv auf Ihrem Weg vorangehen.

Zielstrebigkeit wird oft mit „Streben“ negativ besetzt. Manchen erinnert es an die Schule. Da fand man Streber oft doof und wollte bloß keiner sein. Vielleicht ist diese Einstellung noch immer unbewusst so verinnerlicht, warum Menschen nicht zielstrebig leben und handeln.

Andere denken bei dem Wort an unangenehme Fanatiker. Keine Sorge, um
diese krasse Form der Zielstrebigkeit geht es hier nicht.
Doch wer herausfordernde Vorhaben wirklich angehen und zum Ergebnis
führen will, braucht schon ordentlich unermüdlichen Eifer und eine Portion Idealismus, sonst wird aus dem Ziele verwirklichen nichts.

Daher gilt: Willenskraft + Zielstrebigkeit = doppelte Schubkraft.

  • AUSDAUER

Ausdauer sorgt für den langen Atem, der vor allem dann gebraucht wird, wenn man langfristige Ziele oder gravierende Verhaltensänderungen angehen will.

Da das eben nicht schnell-schnell geht, ist es klug, sich langfristige Ziele in Etappen einzuteilen – Und jede erreichte Etappe als Zielumsetzung zu feiern!

Für das Bestehen auf der Langstrecke sind darüber hinaus weitere Fähigkeiten essentiell, nämlich Geduld, Selbstregulation und Alleingang.

Geduld ist in Zusammenhang mit ausdauernden Projekten ganz schön oft
gefragt: bei Umwegen, wenn man warten muss, wenn Dinge eben ihre Zeit brauchen, wenn man ewig das gleiche wiederholen muss …
Das Gute ist: Geduld kann man lernen.

Selbstregulation ist noch ein Zacken schärfer als gutes Selbstmanagement, denn hier geht es darum, sich streckenweise extrem anzustrengen und zu
regulieren. Das heißt Verzicht. Da kann schon mal etwas wehtun oder man muss bereit sein, sich durchzuquälen. Wer schon mal einen Gipfel bestiegen, ein Buch geschrieben oder 20 Kilo abgenommen hat, weiß, wovon ich rede.

Alleingang – und damit verbunden oft das Gefühl der Einsamkeit – muss man aushalten können, weil das entweder die angestrebte Spitze mit sich bringt oder weil es die Tätigkeit erfordert. Auch hier passen die Bergsteig- und Buchschreib-Beispiele. Alleingang und Einsamkeit kennen aber auch erfolgreiche Manager oder eigensinnige Charaktere, die ausgefallene Wege gehen.

träume leben 03

DIE QUINTESSENZ

Egal, ob es bei Ihrer Zielverwirklichung um ein großes Lebensthema oder um einen Herzenswunsch geht:

Geben Sie nicht vorschnell auf. Schmeißen Sie nicht aus Frust hin.
Bleiben Sie dran und tun Sie, was Ihnen wichtig ist.

Und wenn Sie Ihre Zielverwirklichung mental unterstützen und voran treiben wollen, dann versuchen Sie es doch mit Meditation,  Autogenen Training oder Selbsthypnose.
Mit diesen Mentaltechniken kann man aus eigener Kraft die Zielerreichung
ungemein beflügeln und erleichtern.

Dennoch: Ums aktive Tun kommt man nicht drum herum. Doch wer seine
Umsetzungs-Schubkräfte stärkt, kommt müheloser und schneller zum Ziel.

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Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und vor allem auch Spaß, auf Ihrem
Weg zum Ziel!

Alles Liebe, Ihre Claudia Bäumer