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Spiel mit mir – Dein inneres Kind

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Du hast es, ich habe es, alle Menschen haben es – Das Innere Kind.

Jeder von uns hat ein inneres Kind das nur darauf wartet, dass man mit ihm spielt. In diesem Artikel dreht sich alles um das innere Kind. Außerdem gebe ich dir hilfreiche Tipps und Übungen an die Hand, wie du dein inneres Kind zum spielen einladen kannst. 

Viele Menschen fühlen sich oft alleine, leer und einsam, von ihren Gefühlen abgeschnitten. Es fällt ihnen schwer in Kontakt mit ihrer Lebendigkeit und ihrer Lebensfreude zu sein. Diese Zustände können durch die Abgetrenntheit des „inneren Erwachsenen“ vom “ inneren Kind“ entstehen. Im Spiel mit deinem inneren Kind, lernst du es zu verstehen.

Vielleicht fragst du dich, warum du dies überhaupt tun sollst, oder du möchtest Ideen, um mit deinem inneren Kind in Kontakt zu treten.

Ich möchte dir in diesem Beitrag Tipps und Übungen geben, wie du dein inneres Kind zum Spiel einladen kannst. Es sind kleine, praktische Übungen, die sich gut in deinen Alltag integrieren lassen. Denn meistens gehen wir erfahrungsgemäß, große und zeitintensive Übungen erst gar nicht an. Wann auch, wir haben ja keine Zeit ;-).

Der Fokus der Tipps und Übungen liegt im spielen, also im „Kind sein“. Nicht um das Versöhnen mit deinem inneren Kind, oder um hinderliche Glaubensmuster aus der Kindheit aufzulösen. Bei der Aussöhnung mit dem inneren Kind, kann ich dir jedoch mit Hypnose effektive Unterstützung anbieten. Gerne kannst du mich kontaktieren, wenn du meine hypnotische Unterstützung wünscht.

Vorab noch 3 Fragen, die oft gestellt werden:

1. Woher weiß ich, dass ich ein inneres Kind habe?

Ganz einfach… Weil jeder Mensch ein inneres Kind hat. Bei dem einen ist es aktiver, bei dem anderen ruhiger.

2. Warum ist mein inneres Kind so ruhig?

Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Einer der häufigsten ist, dass es uns regelrecht abtrainiert wurde. Leider…
Vielleicht kennst du Aussagen wie „Das ist kindisch!“, „Reiß dich zusammen!“, „Dafür bist du schon viel zu groß!“, „Aus dem Alter bist du schon heraus!“ oder „Sei nicht albern!“ Ganz ehrlich: Bekämest du diese Sätze immer und immer wieder zu hören, dann würdest du dich auch zurückziehen. Oder?
Denn wenn man immer wieder Zurückweisung erfährt, dann gibt man irgendwann auf und sucht sich etwas anderes. So geht es Erwachsenen und Kindern – Und natürlich auch dem inneren Kind. Anfangs ringt es vielleicht noch nach Aufmerksamkeit, bockt, ist traurig, trotzig oder wütend. Doch dann gibt es auf und resigniert.

3. Warum soll ich überhaupt mit meinem inneren Kind Kontakt aufnehmen und mit ihm spielen?

Weil es Spaß macht, denn das Leben ist schon ernst genug. Oder? Und weil es etwas mehr Leichtigkeit in dein Leben bringen kann. Nebenbei hat es noch den positiven Effekt, dass dein Selbstbewusstsein, dein Selbstvertrauen und dein Selbstwert gestärkt werden.
Wie das geht? Weil du mehr „bei dir bist“, auf dein Inneres hörst, deinen Impulsen folgst, etwas für dich tust und dich somit von innen heraus stärkst.

Nun aber zu den Tipps und Übungen.
Los geht`s:

Tipp 1: Nehme Kontakt zu deinem inneren Kind auf

Hast du schon mal beobachtet, wie jemand Kontakt zu einem Kind aufnimmt, dass total in seinem Spiel vertieft ist? Oder wenn es eingeschnappt ist? Da darf man sich manchmal ganz schön was ausdenken, um mitspielen zu dürfen. Und genau darum geht es.

Horche in dich hinein. Nehme Kontakt zu deinem inneren Kind auf. Was will es? Was braucht es? Was möchte es machen? Was möchte es spielen?

Vielleicht hast du schon ein konkretes Bild, von deinem inneren Kind im Kopf. Bist du es, als du klein warst? Oder siehst du ganz anders aus? Du hast keine Ahnung? Kein Problem! Gehe folgendermaßen vor:
Stelle dir vor, du hättest ein inneres Kind. Und dieses innere Kind würde etwas machen wollen. Was könnte es sein? Was würde es gerne spielen wollen?
Was fällt dir da spontan ein?

Tipp 2: Fange klein an

Am Ende des Beitrags schlage ich dir inspirierende Übungen vor, wie du nochmal Kind sein kannst. Suche dir eine Übung aus die dir leicht fällt und probiere sie aus.

Nach und nach kannst du die anderen Übungen ausprobieren; vom Tanzen in den eigenen vier Wänden, bis hin zum Tanz auf der Blumenwiese.

Nehme dir die Zeit die du benötigst, um eine Übung anzugehen. Es muss nicht sofort sein. Du kannst ja auch erst einmal beobachten, was Kinder so machen, wenn sie ausgelassenen spielen. Oder wie sich Erwachsene verhalten, wenn sie scheinbar ausgelassen und „kindisch“ sind.

Ja, ja, ich höre jetzt schon Einwände wie „Was sollen denn die Anderen von mir
denken“ oder „Dafür habe ich keine Zeit“ oder „Das soll klappen?“ Und das ist völlig ok. Fange deshalb klein an und taste dich langsam heran. Tue es in deinem Tempo. Probiere es einfach aus.

Einige der Übungen kannst du, für neugierige Blicke verborgen, zuhause in deinen vier Wänden ausprobieren. Und wenn du dann so richtig in Fahrt gekommen bist und Laune auf mehr hast, ist es dir irgendwann völlig egal, was andere denken. Denn du hast so viel Spaß daran, dass du dich davon nicht mehr abhalten lässt.

Tipp 3: Nehme dir Zeit

Ich rede von 1-2 Minuten. Mehr braucht es gar nicht. Wenn du magst, gerne natürlich auch länger. Du brauchst dir für die Übungen, keine 10 Minuten Zeit am Tag freischaufeln. Du kannst die Übungen auch unter Dusche machen, wenn du die Spülmaschine ausräumst oder die Wäsche aufhängst. Es gibt viele Möglichkeiten. Sogar an der Kasse im Supermarkt.

„An der Kasse?“ höre ich dich jetzt erstaunt fragen. Ja! Auch dort kannst du tanzen und singen. Und so ganz nebenbei, wäre das ein Spaß für alle und vielleicht machen ja sogar einige mit 😉

Du kannst dir ich auch vorstellen, wie du auf einer wunderschönen Blumenwiese liegst oder tanzt. Das ist zwar bei weitem nicht so lebhaft wie live, hat aber auch schon einen Effekt. Denn es entspannt. Dein Gehirn verbindet mit dem Bild etwas Positives und reduziert dadurch Stress.

Tipp 4: Kinder – Profis an deiner Seite

Hole dir professionelle Unterstützung von einem Kind. Kinder sind nämlich gute „Alibis“, wenn es doch mal hoch her gehen sollte. Gleichzeitig hast du eine „Ausrede“, wenn du zum Beispiel doch mal albern bist, durch Pfützen rennst, oder unter dem Rasensprenger tanzt, oder dich mit weit ausgestreckten Armen im Kreis drehst. Natürlich kannst du auch alleine durch Pfützen laufen. Aber glaube mir, mit einem Kind an der Hand, macht es doppelt so viel Spaß.

Tipp 5: Lasse deinen Impulsen freien Lauf

Ich möchte dir ein kleines lustiges Ereignis aus meiner Familie erzählen, was nun schon einige Zeit zurückliegt, ich aber immer noch gerne daran zurückdenke: Mein Ehemann, mein Sohn und ich, saßen gemeinsam am Tisch beim Abendessen. Plötzlich sprang mein Sohn auf, trällerte den Refrain des bekannten Song „Night fever“ von den Bee Gees und rutschte auf seinen Knien, ganz in John Travolta Manier, auf dem Fußboden. Er stand auf, setzte sich wieder und sagte: „Mir war gerade danach!“ Ich muss jetzt noch lachen, wenn ich daran denke.

Und genau darum geht es: Mir ist einfach danach, also mache ich es. Und zwar jetzt. Nein, nicht später. Jetzt in diesem Moment.

Ganz egal was es ist, lasse es raus. Albernes Gekicher, Barfuß durch den Sommerregen tanzen, ausgelassene Wasser- oder Kissenschlachten, Sandburgen bauen und vieles mehr. Dir fällt sicher auch noch was ein. Oder?

Und nun noch kleine Übungen als Inspiration:

Übung 1: Drehe dich im Uhrzeigersinn

 

 

Stelle dich aufrecht hin und strecke die Arme seitlich von dir. Die Handflächen zeigen zum Boden. Nun drehe dich im Uhrzeigersinn, so lange und so schnell, wie du möchtest und kannst.

Am Ende kannst du dich auf die Wiese, auf das Bett, auf die Couch, auf den Teppich oder einen anderen weichen Platz fallen lassen. Oder du bleibst stehen.

Ein Trick, um das Gleichgewicht wiederzufinden: Nehme bei deiner letzen Drehung, die Hände vor dem Körper auf Brusthöhe zusammen und schaue auf die Daumennägel. Dadurch hast du einen Fixpunkt und kippst nicht um, obwohl dir wahrscheinlich noch schwindelig ist.

Einerseits macht das Drehen einfach Spaß, anderseits ist es eine energetische Übung. Denn du drehst dich dabei auch, aus möglicher negativer Energie heraus.

Ob im Sommer oder Winter, du kannst Kinder immer wieder dabei beobachten. Sie drehen sich im Kreis bis sie nicht mehr können und gackernd umfallen. Was für ein Spaß!

Übung 2: Tanzen, hüpfen, klatschen, singen

Mache Musik an, am besten deine Lieblingsmusik. Und nun tanze, hüpfe, klatsche, singe… Wenn du etwas Anlaufschwierigkeiten hast, kannst du dich einmal hinstellen und der Musik lauschen. Vielleicht schwingst du erst ein wenig hin und her oder tippst mit den Füßen im Takt. Fühle in dich hinein. Wenn du magst, machst du die Musik noch ein wenig lauter…

Übung 3: Albern sein, kichern, lachen

Ein Lachen kann so ansteckend sein. Hast du schon mal ein richtig ansteckendes Lachen eines Kindes gehört? Wenn es kichert und gluckst? Es ist ihm egal, was andere von ihm denken!

Lachen ist so gesund. Wenn du lachst, dann schüttet dein Gehirn Glückshormone aus. Und dadurch fühlst du dich noch besser. Wenn du dich also gut fühlen willst, dann lachen! Oder beginne mit einem kleinen Lächeln.

Du hast nichts zum Lachen? Dann suche dir etwas! Zum Beispiel bei Youtube das Baby Lachen.

All diese Dinge werden dir mit der Zeit immer leichter fallen. Und du wirst sehen… es tut soooooo gut.

Und du?

Hast du auch einen Tipp, wie du mit deinem inneren Kind spielst und es „wach hältst“? Dann teile ihn mir gerne hier als Kommentar mit!

Ich wünsche dir viel Vergnügen mit den Übungen und diese deinen Alltag zu integrieren.

Viel Spaß beim Spielen – Deine Claudia Bäumer alias die Lebensflüsterin

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