Blog-Serie „Stärken stärken“ Nr. 15 – Hoffnung

Lebensduft.net - Hypnose & Coaching Praxis Claudia Bäumer

„Ich habe Sie auch deshalb meiner Freundin empfohlen, weil Sie so positiv sind und Zuversicht schaffen.“, sagte eine Klientin zu mir. – Oft höre ich Ähnliches und so ist es vielleicht kein Wunder, dass die Hoffnung auf meiner Ergebnisliste des Persönlichkeitenstärken-Tests der Positiven Psychologie ganz vorn mit dabei ist.

Dort steht:

„Hoffnungsvolle Menschen sind positiv gegenüber der Zukunft eingestellt.
Sie denken, dass sie auf ihre Zukunft einen Einfluss haben und tun ihr
Möglichstes um ihre Ziele zu erreichen.“

Das kann ich bejahen. Denn ich denke, dass jeder Mensch Einfluss auf seine
Zukunft nehmen kann. Eine positive Erwartungshaltung hilft, dass etwas
Gewünschtes in der Zukunft auch erreicht wird, auch wenn es dafür keine
Gewissheit geben kann. Denn Hoffnung ist eine starke Triebkraft! Sie gibt den Schwung, für das Gewünschte auch etwas zu tun. Somit ist sie ein wesentlicher
Faktor für Erfolg. Jedoch muss man dafür planen und etwas tun. Es geht hier also nicht um übertriebenen Rosabrillen-Optimismus oder tatenlos-hoffende
Wunscherfüllung durch das Universum.

Was macht hoffnungsstarke Menschen aus?

Zu den prägnanten Eigenschaften hoffnungsfroher Menschen gehören zunächst
eine zuversichtliche Haltung und ein zielgerichtetes Vorgehen. Nicht selten
reflektieren sie sich und ihre Wünsche intensiv und planen daraufhin die genaue Umsetzung ihrer Absichten. Oft haben Sie eine klare Lebensvision. Generell sind sie stark Chancen-orientiert.

Viele meiner Klienten, bei denen die Hoffnung zu den fünf Kernstärken gehört,
nehmen sich regelmäßig Zeit und überlegen, was sie wollen und wie sie es erreichen können. Sie halten ihre Ziele schriftlich fest und  prüfen auch, ob sie sie erreichen.

Weiterhin ist hoffnungsstarken Menschen eigen, dass sie nach Rückschlägen oder Niederlagen recht schnell wieder aufstehen und nach vorne schauen. Und meist können sie im Negativen auch das Positive oder die Lernchance sehen.

Wie integriert man seine Stärke „Hoffnung“ aktiv ins
tägliche Leben?

Indem dem Sie Hoffnung teilen und weitergeben!

Meist strahlen optimistische Menschen ihre Lebensbejahung eh schon aus.
Doch nachhaltige Zufriedenheit und unverhoffte Glücksmomente verschafft ihnen das aktive Vermitteln von Zuversicht und Hoffnung. Das kann ich aus eigener
Erfahrung bestätigen.

Wer optimistisch ist, kann andere trösten, aufbauen oder begeistern. Je nachdem, was Ihnen mehr liegt oder zusagt, könnten Sie beispielsweise Trauernde begleiten oder Menschen in herausfordernden Situationen aufrichten. Sie können Ihre
Zuversicht redend, schreibend oder beratend zum Ausdruck bringen, egal ob
beruflich, ehrenamtlich oder im privaten Umfeld.

Und wenn Sie hoffnungsstark und Führungskraft sind: Wunderbar! Dann haben Sie die Gelegenheit, Ihre Mitarbeiter oder Projektkollegen zu motivieren, indem Sie Ihre Zuversicht und Ihren Optimismus einbringen. Das ist für alle Beteiligten nicht nur Erfolgs-, sondern auch Glücksfördernd.

Reflexionsfragen bezüglich der Signaturstärke „Hoffnung“

Wenn Sie „“Hoffnung“ unter Ihren ersten fünf Signaturstärken haben, sind die
folgenden Fragen zur Klärung und Vertiefung für Sie interessant:

  • Was bedeutet Hoffnung, Optimismus und Zukunftsbezogenheit für mich?
  • In welchen konkreten Situationen oder bei welchen Aktivitäten zeigt sich meine Hoffnungsfähigkeit besonders?
  • Welche positiven Eigenschaften gehen mit meiner zuversichtlichen
    Einstellung einher?
  • Wo sehe ich Gefahren aufgrund zu unrealistischer Hoffnung oder
    übertriebenem Optimismus?
  • Was ermöglicht mir meine Hoffnung?
  • Wie kann ich meine positive Grundhaltung und meine Zuversicht in
    Kombination mit meinen anderen Signaturstärken, Interessen und
    Wünschen verbinden und in mein Leben integrieren?
  • Bieten mir mein derzeitiger Beruf mit seinen täglichen Aufgaben und
    Anforderungen ein ausreichendes Maß, meine Zuversicht und meinen
    Optimismus einzubringen und zu vermitteln? – Wenn nicht: Was kann ich tun oder verändern, damit es für mich stimmig wird?
  • Bieten mir meine Freizeitaktivitäten genug hoffnungsspendende Gelegen-
    heiten, um mich erfüllt und wohl zu fühlen? – Wenn nicht: Was kann ich tun, damit es so wird?
  • Gibt es konkrete Schritte, die ich nun diesbezüglich angehen möchte?

 

Und so geht es weiter:

Im nächsten Stärkenportrait geht es um Vergebungsbereitschaft. Wenn Sie wissen
möchten was es damit auf sich hat, und wie Sie diese Stärke aktiv leben können, dann kommen Sie wieder vorbei.

Sind Sie auf Ihre Stärken neugierig geworden und haben den Persönlichkeiten-
stärken-Test der Positiven Psychologie
noch nicht gemacht? – Dann los geht`s!
Viel Vergnügen 🙂

Alle bisherigen Artikel aus der Blog-Serie “Stärken stärken” inklusive Kurzinfo zum Charakterstärkentest, finden Sie in der Inhaltsübersicht.

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Ich freue mich auf Ihr Feedback und wünsche Ihnen viel Spaß beim Reflektieren!
Alles Liebe, Ihre Claudia Bäumer

 

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