Blog-Serie: Stärken stärken – So stärken Sie aktiv Ihre Stärken

www.inbalanceleben.net

Im Startschuss-Beitrag zur Blog-Serie „Stärken stärken“, habe ich Ihnen den kostenlosen Persönlichkeitenstärken-Test der Universität Zürich vorgestellt.
Hatten Sie schon die Gelegenheit, Ihre Stärken anhand des Tests
herauszufinden? Falls nicht, können Sie dies nachholen.

In diesem Beitrag stelle ich Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor, wie Sie Ihre
Stärken aktiv stärken können. Denn eine der Grundaussagen der Positiven
Psychologie ist, dass man seine ranghöchsten Stärken bewusst und aktiv ins
tägliche Leben einbinden soll, weil dies die Lebenszufriedenheit erhöht.

Lebensduft.net - Hypnose & Coaching Praxis Claudia Bäumer

 

Stärken täglich einbinden – aber wie?

So, nun haben Sie Ihre ranghöchsten Stärken vor sich liegen.
Schön zu wissen – Und weiter? Wahrscheinlich überlegen Sie zunächst, ob das für Sie auch stimmig scheint.
Vielleicht diskutieren Sie die Testergebnisse auch mit Menschen, die Sie gut kennen und fragen, ob diese das auch so sehen.

Und dann?

Damit sich wirklich was ändert, reicht Erkenntnis nicht aus, jetzt geht’s ans Tun.

Heute möchte ich Ihnen ein 3-Schritte-Programm vorstellen, wie Sie Ihre
wichtigsten Stärken aktiver leben können:
Dafür reflektieren Sie jede einzelne Stärke zunächst für sich, dann entwickeln Sie
eine Vielzahl an Handlungsoptionen und im dritten Schritt definieren Sie
schließlich konkrete, umsetzbare Schritte und legen sofort los.

Das ist ein grundlegendes Vorgehen und bleibt zunächst sehr allgemein. Doch das ist erst der Anfang, nämlich der Anfang einer Blog-Serie. In den nächsten Wochen werde ich 20 Charakterstärken aus dem Reflexionsbogen „Was sind meine Stärken“ einzeln unter die Lupe nehmen und Reflexionsfragen, konkrete Ideen und
Anwendungsbeispiele geben.  Kommen Sie also wieder!

Stärken aktiv stärken im 3-Schritte-Programm
Schritt 1: Stärken-Reflexion: Was heißt das für mich?

Überlegen Sie zunächst, welche Bedeutung diese Stärke für Sie hat.
Angenommen Sie nehmen „Kreativität“ unter die Lupe. Fragen Sie sich:

  • Wie definiere ich den Begriff „Kreativität“?
  • Welche allgemeinen Definitionen gibt es? – Hier können Sie beispielsweise auf Wikipedia nachschlagen.
  • Welche Tätigkeiten erachte ich als kreativ?
  • Welche dieser kreativen Tätigkeiten bereiten mir Freude?
  • Welche dieser kreativen Tätigkeiten gehen mir einfach von der  Hand?
  • In welchen Lebensbereichen (Beruf, Familie, Freizeit, Sport …) lebe ich
    Kreativität bereits?
  • Mit was und wo könnte ich noch kreativ werden?
  • Welche kreativen Tätigkeiten oder Ausdrucksformen faszinieren mich an
    anderen? – Denken Sie hierbei beispielsweise daran, was Ihre Freunde,
    Kollegen, Vereinsmitglieder etc. tun.

Diese und andere für Sie relevante Reflexionsfragen, beantworten Sie in Ruhe und am besten schriftlich für sich selbst.

Schritt 2: Handlungsoptionen erarbeiten

Nun geht es darum, Ihre Reflexionsergebnisse in mögliche Handlungsoptionen für Ihren Alltag zu übertragen. Brainstormen Sie zunächst. Schreiben Sie also
unzensiert alles auf, was Ihnen einfällt.

Fragen Sie sich:

  • Welche der oben genannten Tätigkeiten könnte ich in mein Berufsleben
    integrieren?
    Wie kann ich meinen jetzigen Job so umgestalten, dass ich diese Tätigkeiten öfter anwenden kann? In welchen Situationen? Bei welchen Gelegenheiten?
  • Welche der Tätigkeiten könnte ich im Privaten einbinden, beispielsweise in meinem Tagesablauf?
  • Welche Hobbys oder Freizeitgestaltungs-Möglichkeiten habe ich?
  • Welche der Tätigkeiten, die mich bei anderen faszinieren, möchte ich
    ausprobieren?
  • Mit wem, den ich mag, kann ich das tun?
  • Welche Möglichkeiten fallen mir darüber hinaus noch ein?

Zugegeben, das klingt noch ziemlich abstrakt. Bei der Stärke Kreativität könnten Ihnen beispielsweise folgende Ideen kommen:

  • In meinem Job mehr konzeptionell arbeiten.
  • In meiner Firma in übergreifenden, für mich spannenden Gremien
    mitarbeiten.
  • Die Wohnung umgestalten.
  • Das Klavierspielen wieder aufnehmen.
  • Mit meinem Mann/meiner Frau den Mal-Kurs besuchen.
  • Programmiersprache lernen, damit ich meine eigenen Applikationen
    programmieren kann.
  •  …

Nehmen Sie sich Zeit und hören Sie nicht zu schnell mit dem Ideen sammeln auf.
Sie müssen dann nicht alles umsetzen, aber wenn Sie Ihren Gedanken und
Wünschen wirklich freien Lauf lassen und tief ins Thema eintauchen, kommen Sie immer mehr zum Kern von dem, was Sie persönlich wirklich unter dieser Stärke
verstehen, was Ihnen Spaß macht und Sie erfüllt.

Schritt 3: Konkrete Schritte definieren und los!

Nehmen Sie sich nun Ihre Ideensammlungen an Handlungsmöglichkeiten vor und priorisieren Sie. Danach beschließen Sie konkrete, terminierte Schritte und legen möglichst sofort los. Dafür können Sie so vorgehen:

  • Schauen Sie sich die Liste an und wählen Sie zunächst maximal 3 – 4 Dinge aus der Sammlung aus, von denen Sie glauben, dass Sie wirklich Spaß daran haben und bei denen Sie sofort Umsetzungs-Lust verspüren.
  • Definieren Sie für diese kleinen, umsetzbaren Schritte, die sich wirklich ohne Revolutionen oder Hardcore-Programm in Ihren Alltag einbinden lassen.
    Hier geht es um Ihr Glück und Ihre Zufriedenheit, nicht um Hochleistung-
    treiberei oder um Anerkennung von anderen, beziehungsweise Wettbewerb mit anderen.
  • Nehmen Sie sich Ihren Kalender vor und tragen Sie dort Ihre Favoriten ein. Das kann ein genauer Termin sein, ein Symbol oder eine Zeichnung
    als Erinnerung.
  • Und dann wählen Sie eine Aktivität aus, auf die Sie jetzt Lust haben und die zeitlich reinpasst und setzen diese gleich um. Das muss nichts Großartiges sein. Hier geht es darum, dass Sie ins Tun kommen und die Freude daran
    spüren. Denn das motiviert zum Weitermachen.

In den nächsten Wochen werde ich weitere Charakterstärken einzeln vorstellen.
So können Sie sich im Laufe der Zeit Inspirationen, Tipps und Werkzeuge zum
Einbinden Ihrer eigenen Kernstärken holen.

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Nun denn also: Viel Vergnügen beim aktiven Stärken stärken und besser leben :-).

Herzlichst, Ihre Claudia Bäumer

P.S.: Eine Inhaltsübersicht der Blog-Serie “Stärken stärken”, gibt es HIER.

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