Weihnachtlicher Lichterglanz – In der Herbstzeit

Lebensduft.net - Hypnose & Coaching Praxis Claudia Bäumer

Am kommenden Sonntag ist Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt.
Der Totensonntag ist immer am Sonntag vor dem 1. Advent und gilt als kirchlicher Feiertag, an dem man den Verstorbenen gedenkt. Also auch ein Gedenktag.

Mir fällt bereits seit ungefähr 14 Tagen auf, das bei manchen Menschen schon die Weihnachtsbeleuchtung im hellen Glanz erstrahlt. Von den Geschäften mal ganz abgesehen. Denn für den Einzelhandel beginnt ja bereits im September das
Weihnachtsgeschäft und somit auch für uns. Auch die Vorgärten, Fenster und Haustüren sind mancherorts bereits sehr weihnachtlich dekoriert.

Bilde ich es mir nur ein, oder lassen wir jedes Jahr früher unser Heim weihnachtlich erstrahlen? Machen wir es jetzt dem Einzelhandel nach?
Letzte Woche war erst Martini. Einen Tag vorher, also am 10. November, ziehen in unserer Gegend die Kinder mit Laternen von Haus zu Haus und erfreuen uns mit
gesungenen Laternenliedern. Dafür bekommen die Kinder überall dort, wo ihnen die Türe aufgemacht wird, als Dankeschön Süßigkeiten.
Als meine Kinder noch im „Martini-Laternensingen-Alter“ waren und ebenfalls durch die Straßen zogen, brachten sie Tütenweise Süßigkeiten mit nach Hause.
Ich war jedesmal Baff und hätte mit diesen Mengen locker alle Kinder in unserem Kindergarten und unserer Schule beglücken können.
Aber das ist ein anderes  Thema….

Martini und die singenden Kinder

Zugegeben, ich habe für die „Martini-Laternensingen-Kinder“ meine beiden Buchskugeln vor der Haustüre, mit Lichterketten versehen. Nach dem Motto: Wenn ihr Kinder mir schon eine Freude bereitet, dann soll mein Heim für euch auch so richtig einladend sein. Natürlich gab es auch noch Süßigkeiten obendrauf. Gegen 17 Uhr, als die Dämmerung einbrach und erfahrungsgemäß die ersten Kinder mit ihren
Laternen losziehen, schaltete ich die Lichterketten ein und fand die beleuchteten Buchskugeln so richtig schön – weihnachtlich.
Ok, an dem Abend konnte ich mir das verzeihen. Aber an den darauffolgenden Abenden, schaltete ich die Lichterketten versuchsweise nochmal ein und ganz schnell wieder aus.
Nein, dass ist mir noch zu früh. Die Adventszeit kommt erst noch und die Weihnachtslichter gehen bei mir immer noch erst nach Totensonntag an. Basta.
Gleiches gilt für meine Weihnachtsdekoration. Aber dann genieße ich den
weihnachtlichen Lichterglanz und die liebevollen Weihnachtsdekorationen in
vollen Zügen.

Wenn ich 14 Tage vor dem ersten Advent bereits den ersten weihnachtlichen Lichterglanz sehe, dann frage ich mich, ob uns althergebrachte Werte nichts mehr
bedeuten. Es ist allgemein ein ungeschriebenes Gesetz, dass man den Toten-
sonntag abwartet und erst dann die Weihnachtsbeleuchtung einschaltet.
Eine große Ausnahme scheint es hier für den Einzelhandel zu geben. Nicht nur das ich schon Anfang September das Verlangen nach Lebkuchen und Co. haben soll, wenn es nach den Geschäften geht. Nein, sobald sich das Laub an den Bäumen bunt verfärbt, ist der Startschuss für die Weihnachtsbeleuchtung in den Geschäften
gefallen.

Verdrehte Jahreszeiten

Für mich ist aber jetzt noch die bunte Herbstzeit, die mich ganz langsam auf die Weihnachtszeit einstimmen soll. Als Übergangszeit sozusagen. Mein inneres
Empfinden für jahreszeitliche Übergangszeiten, wird jedoch beim Einkaufs-
bummel auf eine harte Probe gestellt: Im Sommer kann ich schon die ersten dicken Pullover kaufen, dafür gibt es keine Badebekleidung mehr. Im Herbst werden mir neben Kürbissen, eine Vielzahl an weihnachtlichen Dingen angeboten.
Von Weihnachtsleckereien bis hin zu Tannenbaumschmuck und Weihnachts-
dekoration. Kaum sind die letzten Nikoläuse aus den Regalen verkauft, wer hätte es gedacht, wird mir suggeriert, das ja bald schon wieder Ostern ist.

Nein, ich will das nicht!

Mir geht das, gelinde gesagt, gehörig auf den Keks. Weder bin im Sommer bei
heißen Temperaturen bereit, mich mit dicken Stiefeln und warmen Pullis zu
beschäftigen, noch stehe ich darauf, wenn mich quasi im Januar, schon die ersten Osterhasen aus den Regalen freundlich anlächeln. Wo sind unsere „neutralen“
jahreszeitlichen Übergangszeiten?
Die Jahreszeiten, die wir in vollen Zügen unvoreingenommen genießen sollten und uns ganz sanft auf die nächste Jahreszeit einstimmen?

Wie denken Sie darüber?

Geht es nur mir so oder wie denken Sie darüber? Wann holen Sie die Weihnachts-
dekoration raus und lassen Ihr Zuhause im weihnachtlichen Lichterglanz
erstrahlen?

Ich freue mich auf Ihre Meinung und wünsche Ihnen eine schöne  Herbstzeit,
bevor die Adventszeit beginnt.

Alles Liebe, Ihre Claudia Bäumer

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